Meetup #23: Child Themes

Meetup WPDUS Child Themes

Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich die Düsseldorfer WordPress Community, um sich über aktuelle Trends, nützliche Funktionen und auch notwendige Basics auszutauschen. Dieses Mal drehte sich alles um Child Themes.
Gerade Anfänger wissen oft nicht, wofür man sie eigentlich braucht und hoffen, es geht auch irgendwie ohne.

Child Themes

Jede WordPress-Seite benötigt zwingend ein Theme, welches vorrangig das Aussehen der Webseite bestimmt. Möchte man nun hier und da Veränderungen am Theme CSS, HTML oder sogar PHP vornehmen, dann würden diese bei einem Update des Themes verloren gehen.

Ein Child Theme erbt die Funktionalität und das Design dieses Themes (auch als Parent Theme bezeichnet). Durch die Verlagerung der Änderungen in das Child Theme bleiben die Änderungen bei Updates erhalten.

Mehr über die Grundlagen konntet ihr in Peters kurzem Vortrag erfahren, den ihr natürlich hier noch einmal nachlesen könnt:

Eure Erfahrungen

Die Resonanzen in der Pause zeigten, dass viele von euch schon ein Child Theme haben, aber nicht so recht wussten, wofür sie es benötigen. Wir hoffen, wir konnten euch mit unseren Tipps aus der Praxis ein paar Anregungen geben.

Christians Anmerkung, dass man mit einem Child Theme nicht nur verändern, sondern auch Elemente und Funktionen loswerden kann, möchten wir euch da natürlich nicht vorenthalten.

Möglichkeiten:

  • Element per style.css verstecken mit display: none.
  • Element aus Template entfernen mit the_content.
  • Vom Eltern-Theme enqueuete Styles/Scripte wieder de-queuen per wp_dequeue_* oder remove_action in der functions.php.
  • Manipulation von Funktions-Rückgabewerten des Eltern-Themes per add_filter in der functions.php.

Fame & Questions

In den ersten 15 Minuten unseres Meetups stellt immer ein oder eine Auserwählte/r ein besonderes WordPress-Projekt vor. Das kann eine gelungene WordPress-Seite sein oder eine interessante Begebenheit, die mit WordPress zu tun hat.

CSS & Child Themes – Renate Hermanns

Renate zeigte uns an einem Beispiel aus ihrer Arbeit, was alles mit Child Theme Anpassungen möglich ist und wann es besser ist, auf die zusätzliche CSS Option im Backend zurückzugreifen. Außerdem stellte sie uns das Theme “Enfold” vor, welches sehr umfangreiche Einstellungen aufweist. Danke Renate für diesen Einblick in deine Arbeit!

Child Themes Enfold
Renate zeigt die Einstellungen von Enfold

Fazit

Ein Child Theme zu haben ist nie eine schlechte Idee. Wichtig ist vor allem zu wissen, was es einem für Möglichkeiten bietet. Habt ihr noch weitergehende Fragen, dann stellt sie gern hier im Blog, in unserer Facebookgruppe oder beim nächsten Meetup!

MeetUP Day im September

Dreamteam

Es wird spannend! Im September wird es den zweiten Meetup Day geben. Wieder randvoll gefüllt mit allem was WordPress zu bieten hat. Meldet euch rechtzeitig an, die Plätze sind äußerst begrenzt.


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